Was ist der Unterschied zwischen normalen EMS Training und funktionalen EMS Training?
EMS Training hat sich in der Fitnessbranche fest etabliert, und immer mehr Studios setzen auf die Elektromuskelstimulation. Doch es gibt große qualitative Unterschiede in der Umsetzung. In manchen Studios wird Trainierenden lediglich ein Übungskatalog einmalig gezeigt, bevor sie sich selbst überlassen werden. Das birgt nicht nur ein höheres Verletzungsrisiko, sondern schmälert auch den Trainingserfolg: Zwar kontrahieren durch den Stromimpuls alle Muskelfasern gleichzeitig, doch damit ein Muskel wächst, muss er zusätzlich einen echten Widerstand überwinden.
Genau hier setzt funktionales EMS Training an. Durch den Einsatz von Kniebeugen, Liegestützen und Co. in Verbindung mit Kleingeräten wie Schlingentrainer, Kettlebell und Langhantel entsteht der zusätzliche Trainingsreiz, den reines Gerätetraining nicht bietet – für optimalen Muskelaufbau und nachhaltige Trainingserfolge. Wichtig ist dabei stets die richtige Körperhaltung und eine kontinuierliche fachliche Anleitung, damit die Trainingsintensität sicher gesteuert werden kann.
Höherer Kalorienverbrauch durch die Kombination von HIIT und EMS
Eine Studie der Universität Granada zeigt, dass die Kombination aus hochintensivem Intervalltraining (HIIT) und Elektromuskelstimulation (EMS) zu einem rund 30 % höheren Energieverbrauch führt als herkömmliches Ausdauertraining.
In der Studie trainierten 12 Versuchspersonen (BMI über 35) drei Wochen lang in drei unterschiedlichen Trainingsbereichen: HIIT, EMS Training und konventionelles Ausdauertraining. Dabei zeigten die Teilnehmer im HIIT- und EMS-Bereich einen höheren Laktatwert als beim Ausdauertraining – ein Hinweis auf eine intensivere Belastung.
Studienleiter Professor Ángel Gutiérrez Sáinz fasste zusammen, dass sowohl 20 Minuten HIIT als auch EMS-Training für Trainierte wie Untrainierte gleichermaßen empfehlenswert sind – vorausgesetzt, das Training wird von gut geschulten Trainern angeleitet. Genau nach diesem Prinzip arbeiten wir bei AproSports.
Mehr über die Studie erfährst Du in dieser Pressemitteilung.
Übersicht: EMS Training – Funktionales EMS Training
| EMS | Funktionales EMS | |
| Statisches Training | x | x |
| Dynamisches Training | x | x |
| Bodenübungen (Liegestütze o.ä.) | x | |
| Traineranleitung | x | x |
| Variantenreiche, kreative Übungen | x | |
| Übungen mit Kleingeräten, Gummibändern | x | |
| 1:1 oder 1:2 Betreuung | x | x |
| Vergleichbar mit einer Trainingseinheit im konventionellen Trainingsbereich | x | |
| Individuelle Betreuung, vergleichbar mit einem Personal Training (tiefgehend auf Wünsche, Trainingsvorstellungen eingehen) | x |
EMS Training entwickelt sich stetig weiter – längst unterscheidet man zwischen normalem EMS Training, EMS Cardiotraining und funktionalem EMS Training. Letzteres bietet die größten Vorteile in Übungsvielfalt, Individualität und Trainingserfolg – und ist bei AproSports seit über 10 Jahren fester Bestandteil unseres Konzepts.
Mehr zu unserem Trainingsansatz findest Du auf unserer EMS-Training-Seite.
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