Beinmuskeln trainieren

Die Beinmuskulatur trägt Dich durch den Tag, egal ob beim Gehen, Treppensteigen, Radfahren oder Sport. Sie ist die größte Muskelgruppe im Körper und damit auch die wichtigste, wenn es um Kraft im Alltag und um den Energieverbrauch geht.

Die wichtigsten Muskelgruppen

  • Beinstrecker (M. quadriceps femoris) an der Oberschenkelvorderseite: streckt das Knie, beugt die Hüfte, stabilisiert das Kniegelenk
  • Beinbeuger (ischiocrurale Muskulatur) an der Rückseite: beugt das Knie und streckt die Hüfte
  • Gesäßmuskulatur: der stärkste Strecker der Hüfte, zentral für Haltung und Stand
  • Adduktoren an der Innenseite: führen das Bein zur Körpermitte und stabilisieren
  • Wadenmuskulatur: sorgt für Abdruck und Balance

Übungen, die sich lohnen

  • Kniebeuge, in Tiefe und Fußstellung variierbar
  • Ausfallschritt nach vorn, hinten oder zur Seite
  • Hüftheben für Gesäß und Beinrückseite
  • Wadenheben im Stand
  • Einbeinige Varianten, sobald die beidbeinigen sicher sitzen

Worauf Du achten solltest

Trainiere Vorder- und Rückseite gleichermaßen. Ein häufiger Fehler ist, nur die sichtbare Vorderseite zu trainieren, während Beinbeuger und Gesäß zurückbleiben. Solche Ungleichgewichte machen sich früher oder später im Knie oder im unteren Rücken bemerkbar.

Beintraining mit EMS

Beim EMS liegen Elektroden auf Gesäß und Oberschenkeln, sodass beide Seiten gleichzeitig arbeiten. Weil der Reiz über den Impuls kommt, brauchst Du keine schweren Gewichte, was bei Knieproblemen ein Vorteil ist. Die Übungen dazu macht Dein Trainer mit Dir, angepasst an das, was Du kannst.

Probier EMS einfach aus. Das erste Training ist kostenlos und unverbindlich, in Berlin-Zehlendorf, Kleinmachnow oder Potsdam.