In fast jedem EMS-Studio gibt es einen Personal EMS Trainer (m/w/d), der die Trainings anleitet. Aber warum steht der da überhaupt? Mit der modernen Technologie müsste es doch auch möglich sein, das Training anders, zum Beispiel über Videotelefonie, abzuhalten?

Der Nutzen des EMS-Personal-Trainers 

Der Personal Trainer ist nicht nur für die Übungsauswahl da. Er motiviert die Trainierenden und bringt sie an ihre Grenzen. Wenn man alleine und ohne Trainer trainiert, fühlt man sich während der Übung zwar auch erschöpft, aber bei den meisten werden die Grenzen nicht erreicht. Das ist völlig natürlich. Der Muskel fängt an zu brennen und man ist schneller an dem Punkt, wo man sagt:”Ok, das ist jetzt anstrengend genug und reicht aus.”. Genau für diese Motivation gibt es den EMS-Personal-Trainer. Ab da muss man von außen motiviert werden, um die Übung weiter auszuführen. Um nach vielen Wiederholungen oder (bei Halteübungen) nach einer langen Zeit die Übung noch korrekt zu absolvieren, auch dafür ist der Personal Trainer zuständig. Bei einer fehlerhaften Ausführung kann man sich verletzen.

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Gerade beim EMS-Training ist der Personal Trainer sehr wichtig, denn er reguliert auch die Stromimpulse. Dementsprechend ist es auch (noch) nicht möglich, das Training über Videotelefonie abzuhalten. Die Impulse müssen vom Trainer geregelt werden, sodass auch während der Übung Anpassungen möglich sind. Zudem ist es per Video sehr schwer einzuschätzen wie erschöpft die Trainierenden sind, weshalb die Motivation wesentlich schwerer fällt. 

Ein weiteres Problem, was sich durch Videotraining auftun könnte, ist die Platzierung des Endgeräts des Trainierenden. Es müsste jeder kleine Teil der Bewegung klar zu sehen sein und das Endgerät müsste komplett stabil an der perfekten Position stehen bleiben. Außerdem hat man zuhause oft nur wenig Trainingsequipment, sodass die Übungsauswahl nach kurzer Zeit monoton werden könnten.

Erfahrungsberichte

Bei der Kundenbefragung in EMS-Studios im Jahr 2017 [1] wurde die Frage gestellt, was den Trainierenden am EMS-Training besonders gut gefällt. 1105 der 1317 Befragten gaben die “Persönliche Betreuung” an. Prozentual gesehen sind das fast 84 %! Da Dein Trainer Dich von Anfang an betreut, weiß er worauf es Dir ankommt. Er kennt Deine Stärken und Deine Schwächen, Deine Ziele und Deine körperlichen Einschränkungen. Dementsprechend wird auch das Training gestaltet, damit Du Erfolge erzielst. 

Meine eigene Einschätzung als Personal EMS Trainer

Ich bin mittlerweile seit fast vier Jahren EMS-Trainer und habe mein Sportökonomie-Studium während dieser Zeit abgeschlossen. Auch ich, der weiß, wie Fitnesstraining und Motivation funktioniert, habe Probleme, mich selbst zu motivieren. 

Ich mache in einmal die Woche selbst EMS-Training, habe aber das Gefühl, dass meine besten Trainings die sind, wo ich von einem meiner Kollegen trainiert wurde. Ansonsten wählt man oft den leichten Ausweg und macht ein bis zwei Wiederholungen weniger, als man könnte, wenn man von außen angefeuert werden würde. 

Fazit

Die persönliche Betreuung bei AproSports beginnt und endet auch nicht mit dem Training. Es wird eine persönliche Bindung zu den Mitgliedern aufgebaut, die ich persönlich unglaublich wichtig finde. Es wird mit der Zeit ein Vertrauen aufgebaut, das sich im Training bemerkbar macht. Ich habe dann mehr Spaß am Training und die Mitglieder merken das, kommen motiviert zum Training und geben immer ihr Bestes. Wenn sie dann von einem/r Personal Trainer/in motiviert werden, mit der sie eine Vertrauensbasis aufgebaut haben, gehen sie eher an ihre Grenzen.

Dein Training nehmen wir persönlich!
Max von AproSports

Quelle:

[1] EMS-Training.de (2017). “EMS-Studie 2017”.