Unser Umstieg auf kabelloses EMS Training

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Unser Umstieg auf kabelloses EMS Training

Mein erstes EMS Studio habe ich im Januar 2012 geöffnet. Heute, Dezember 2017, besteht es immer noch. Es ist prächtig gewachsen. In der Zwischenzeit bieten wir auch private Physiotherapie, Massagen und funktionales Training an. Die EMS Branche hat sich in der zwischenzeit natürlich ganz schön verändert. „Damals“ gab es in Berlin kaum ein EMS Studio. Das EMS Training war eher sehr statisch und die Interessenten sehr skeptisch, ob das Training etwas bringt.

Heute sieht es ganz anders aus. Das EMS Training wird immer beliebter. Es haben viele neue Studios bzw. sogar EMS Studio-Ketten aufgemacht. Das Training hat sich seit dem ganz schön weiter entwickelt. Es ist dynamischer, abwechslungsreicher und anspruchsvoller geworden. Genau das ist einer der Gründe warum wir ab 2018 in unserem EMS Studio am Gendarmenmarkt das kabellose EMS Training einführen. Dazu gibt es noch eine Reihe weiterer Gründe, auf die ich hier gerne eingehen möchte.

Statisches oder dynamisches EMS Training – Was ist besser?

Wir haben schon sehr früh angefangen dynamische Elemente in unsere EMS Trainings einzuführen. Daher ist die Antwort hier sehr einfach: Die Abwechslung zwischen beiden Methoden ist am besten. Wenn wir uns nur langsam bewegen, dann können wir den Impuls sehr hoch drehen, was einen guten Reiz in Richtung Maximalkraft auslöst. Bewegen wir uns sehr dynamisch, dann muss der Impuls etwas niedriger gewählt werden, damit die Übungen noch sauber ausgeführt werden können. Hierbei wird mehr die Koordination und Kraftausdauer gefordert.

Unser Körper benötigt regelmäßige Reizänderung, im Optimalfall alle 10-12 Wochen. Wenn man mit dem EMS Gerät über Kabel verbunden ist, dann kann man schon gut eine Reihe dynamischer Übungen manchen. Irgendwann kommt man jedoch doch schnell an seine Grenzen. Das Kabel ist im Weg oder geht ab. Beim kabellosen EMS Training können wir nun fast alle Übungen so schnell oder langsam machen wie wir wollen. Theoretisch kann man sich jetzt frei im ganzen Studio bewegen und trainieren. Die neuen Westen sind außerdem etwas leichter und geben einem einen besseren Bewegungsspielraum.

Die Elektroden sitzen ähnlich wie bei Miha Bodytec, bis auf eine Ausnahme: Die Elektrode für den oberen Rücken liegt etwas tiefer und geht vom Lat zum mittleren Rücken. Dadurch ist man während des EMS Trainings im Schultergürtel wesentlich beweglicher. Dazu gibt es jetzt auch Nackenelektroden. Diese sind bei einem verspannten Nacken sehr angenehm.

Was Abwechslung angeht haben wir bisher mit 3 unterschiedlichen Frequenzen gearbeitet. Zwei davon wurden für das Krafttraining und eines für das Ausdauertraining genutzt. Mit dem neuen EMS System haben wir ein drittes Kraftprogramm, welches “Fatburner” genannt wird. Der Name sagt denke ich schon alles :).

Ist das kabellose EMS Training sicher?

Sicherheit spielt beim Training eine ganz große Rolle. Beim EMS Training mit Kabel ist man direkt mit der Steuereinheit verbunden. Beim kabellosen EMS Training besteht die Verbindung via Bluetooth, zwischen dem Anzug und einem iPad. Verbindungsprobleme gab es bisher keine. Außerdem lässt sich der EMS Anzug beim kabellosen EMS Training ebenso schnell, durch das herausziehen des Akkus ausschalten wie bei der Version mit Kabel.

Weitaus wichtiger ist, dass das Training nach wie vor immer mit einem Trainer zusammen stattfindet. Dieser zeigt alle Übungen vor, korrigiert und kann innerhalb weniger Sekunden eingreifen.

Ein weiterer Vorteil vom kabellosen EMS Training sind die intelligenten Arm- & Beingurte. Generell fallen diese viel seltener ab, als die alten. Außerdem sind diese Drucksensitiv, d.h. dass wenn sich ein Gurt löst, sich dann auch der Impuls runterreguliert.

Hygiene, Sauberkeit und Geruch

Glaub es mir, wir waschen unsere Ausrüstung nahezu jeden Tag und trotzdem kommen manchmal Beschwerden über einen unangenehmen Geruch. Dies gehört nun der Vergangenheit an. Das neue Westensystem lässt sich in einer Waschmaschine waschen. Das spart uns viel Zeit (bisher mussten wir immer von Hand waschen) und die Westen sind jetzt viel sauberer.

Des Weiteren gibt es, für alle denen Hygiene besonders wichtig ist und die keine Lust haben in eine nasse Weste zu steigen, jetzt einen eigenen Trockenanzug. Diesen muss man einmalig kaufen und dann immer zum Training anziehen. Er wird vorher nicht mit Wasser eingesprüht, sondern direkt angezogen. Durch eine kleines Warmup mit Vorschwirzen wird der Kontakt zu den Elektroden hergestellt. Nach dem Training nimmt man ihn wieder mit und reinigt ihn zu Hause in der Waschmaschine.

Wir sind sicher unser Angebot durch das kabellose EMS Training weiter verbessern zu können und werden auch weiterhin von useren Erfahrungen berichten. Wenn Du das kabellose EMS Training testen möchtest, dann vereinbare über das Kontaktformular einen Termin oder rufen uns unter der 030 20 62 96 30 an.

 

Deine Training nehmen wir persönlich!

Alex von AproSports

Über den Autor:

Alexander ist Diplom Sportwissenschaftler, Gründer und Geschäftsführer von AproSports und Drill-Dich-Fit und seit 6 Jahren Personal Trainer. Sein Diplom machte er im Bereich Prävention und Rehabilitation. Zu seinen sportlichen Hobbys zählen Laufen und Klettern. Neben diversen Marathons absolvierte er unter anderem ein Adventure Race, ein 140 km Rennen bestehend aus Montainbiken, Laufen, Kajak, Klettern und Orientierungslauf. Zum Klettern fährt er gerne nach Arco (Italien) um die bis zu 500m hohen Wände im Freiklettern zu besteigen.

Ein Kommentar

  1. Dennis 23. Januar 2018 um 18:17 Uhr - Antworten

    Super Entscheidung Alexander, wir trainieren auch mit easy motion kabellos 🙂 und freuen uns das ihr ein Teil der Familie seid!
    Das Profil haben wir umgestellt auf easy motion skin:

    http://www.emsstudios.de/ems-training-berlin/aprosports-friedrichstraße

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